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Zeckenstich – Symptome von FSME
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine ernst zu nehmende Krankheit. Allerdings sind schwere Verläufe bei dieser durch Zecken übertragenen Infektion eher die Ausnahme. Hinzu kommt: Nicht jeder Stich einer infizierten Zecke führt automatisch zu einer FSME und nur zehn bis 30 Prozent der Infizierten zeigen überhaupt Symptome. Eine Impfung ist dennoch sinnvoll, da es sich um eine Virus-Infektion handelt. Das bedeutet: Im Falle eines schweren Verlaufs steht kein wirksames Medikament zur Verfügung. Antibiotika wirken nur bei bakteriellen Infekten, gegen Viren helfen sie nicht. FSME verläuft meistens relativ harmlos Die ersten Symptome der FSME treten zirka sieben bis 14 Tage, manchmal auch vier Wochen nach dem Zeckenstich auf. Die FSME beginnt mit grippeartigen Beschwerden wie mäßigem Fieber – meistens unter 38 Grad Celsius –, Kopf- und Gliederschmerzen, Erbrechen und Schwindelgefühl. Bei etwa 30 Prozent der Erkrankten ist die FSME nach dieser ersten Phase auch schon überstanden. Eine Meningoenzephalitis ist die Ausnahme Bei etwa 70 Prozent der Erkrankten befällt das Virus nach einem fieberfreien Intervall von einer Woche bis maximal 20 Tagen das zentrale Nervensystem. Es kommt zu einer Meningitis, einer Hirnhautentzündung, mit Nackensteifheit, starken Kopfschmerzen und hohem Fieber. In den meisten Fällen heilt die Meningitis nach einigen Tagen folgenlos aus. In schweren Fällen entwickelt sich eine Meningoenzephalitis, das heißt, nicht nur die Hirnhaut, sondern auch das Gehirn ist entzündet. In diesem Fall können Sprach- und Schluckstörungen, Bewusstseinstrübungen, Lähmungserscheinungen und psychische Veränderungen hinzukommen. Diese Fälle sind allerdings sehr selten. Auch eine Entzündung des Rückenmarks (Myelitis) ist die Ausnahme und tritt vor allem bei älteren Menschen auf. Kinder überstehen FSME fast immer gut Selbst bei Patienten mit schweren Krankheitsverläufen heilt die FSME meistens völlig aus. Nur in zehn bis zwanzig Prozent der Fälle ist mit Folgeschäden zu rechnen. Todesfälle treten bei ein bis zwei Prozent der Patienten mit einem Befall des zentralen Nervensystems auf. Bei Kindern verläuft die FSME fast immer unkompliziert.
Schmerz
Schmerzen sind ein Warnsignal. Sie signalisieren , dass im Körper etwas nicht in Ordnung ist oder dass ein schädlicher äußerer Einfluss die Gesundheit des Organismus bedroht. Schmerzen können sich auf ganz unterschiedliche Weise äußern: Manchmal sind die Schmerzen ziehend und kommen in Schüben wie bei einer Gallenkolik, manchmal sind sie stechend und ausstrahlend wie bei einem Hexenschuss oder aber dumpf und drückend wie bei Kopfschmerzen.Bei vielen Menschen kommen akute Beschwerden in bestimmten Abständen oder in gewissen Lebenssituationen immer wieder. Solche Attacken treten zum Beispiel als Rückenschmerzen oder Migräne auf. Sie sind oft ein Zeichen für Überlastung, etwa durch Stress am Arbeitsplatz oder durch Probleme in der Familie. Hilfe bei akuten Schmerzen Unabhängig davon, welche Art von Schmerz das Wohlbefinden beeinträchtigt, bei jedem Schmerz, der über mehrere Tage besteht, gilt: Die Ursache sollte vom Haus- oder Facharzt unbedingt abgeklärt werden. Aber: So beängstigend Schmerzen auch sein können, Panik macht sie nur noch schlimmer und erschwert eine vernünftige Reaktion auf die Situation. Akute Schmerzen sollte man nicht dadurch verdrängen, dass man jedes Mal sofort zur Schmerztablette greift. Diese Strategie führt dazu, dass ein Arzt erst dann hinzugezogen wird, wenn sich die Symptome nicht mehr ignorieren lassen und der Körper vielleicht schon schweren Schaden genommen hat oder die Schmerzen chronisch geworden sind. Schmerzen im Alter Viele ältere Menschen haben Schmerzen und denken, dass dies im Alter ganz normal sei und dass man dagegen nichts machen kann oder machen muss. Schmerzen gehören zu den häufigsten Körperbeschwerden bei über 60-Jährigen. Mit Ausnahme der Rückenschmerzen finden sich Schmerzen im Alter in der Regel häufiger bei Frauen als bei Männern. Generell teilt man Schmerzen in akute und in chronische Schmerzen auf. Insbesondere chronische Schmerzen führen dazu, dass Betroffene oftmals in eine schlechte Stimmung kommen oder sogar depressiv werden. So zeigen ältere Schmerzpatienten oftmals eine negative Einstellung zum Alter, sind eher niedergeschlagen und weniger zuversichtlich und können alltägliche Probleme schlechter bewältigen. Damit Betroffene so wenig wie nötig leiden, müssen sie rechtzeitig gezielt und ausreichend schmerztherapeutisch behandelt werden.
Natrium für eine gesunde Ernährung
Natrium erfüllt in unserem Körper mehrere wichtige Funktionen: es bestimmt den Wasserhaushalt, reguliert den Blutdruck, den Säure-Basen-Haushalt und die Erregungsleitung in Muskel- und Nervenzellen. Das meiste Natrium nehmen wir durch die Zugabe von Kochsalz (Natriumchlorid) zu Nahrungsmitteln auf, unverarbeitete Nahrungsmittel enthalten in der Regel dagegen nur wenig Salz. Starkes Erbrechen, Durchfall oder starkes Schwitzen können unter anderem zu einem Natriummangel führen. Zeichen eines solchen Defizites sind Durst, Kopfschmerzen, Schwäche und Blutdruckabfall. Bei starkem Durchfall oder Erbrechen sowie bei Personen mit Mukoviszidose wird Natrium zur Behandlung eingesetzt. Die tägliche Zufuhr von 6 Gramm Kochsalz bei Erwachsenen ist im Allgemeinen ausreichend. Personen mit Bluthochdruck oder Osteoporose sollten eventuell ihre Kochsalzzufuhr einschränken.
Migräne – Symptome
Migränekopfschmerzen werden als mittelschwer bis schwer, pulsierend und pochend beschrieben. In der Regel treten sie nur an einer Seite des Kopfes auf. Die Schmerzen können aber von einem Migräneanfall zum anderen oder sogar während einer Attacke die Seite wechseln. Migräne dauert meist zwischen vier Stunden bis hin zu drei Tagen. Häufig hält die Schmerzattacke einen Tag lang an. Bewegung und körperliche Anstrengung verschlechtern die Symptome. Sogar alltägliche Handlungen wie Treppensteigen werden unmöglich. Die Schwere und Häufigkeit von Migräneanfällen nimmt bei Frauen und Männern nach dem 45. Lebensjahr oft ab. Symptome neben dem Kopfschmerz Migränepatienten klagen während einer Attacke häufig über Appetitlosigkeit, Geruchsempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen. Das erschwert die Einnahme von Schmerzmitteln. Viele Betroffene sind außerdem licht- und lärmempfindlich. Den eigentlichen Kopfschmerzen gehen manchmal auch andere Beschwerden voraus. Fachleute bezeichnen dies als Migräne mit Aura. Typisch dafür sind Sehstörungen oder Kribbelgefühle in den Gliedmaßen. Bei bestimmten Migräneformen kommt es während einer Aura sogar zu vorübergehenden Lähmungserscheinungen. Wenn die Kopfschmerzen einsetzen, verschwinden die „Begleitsymptome“ fast immer.
Migräne
Migräne ist eine ernst zu nehmende Erkrankung. Die typischen Kopfschmerzen bei Migräne gehen oft mit anderen Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen einher.
Migräne – Pflanzliche Mittel
Naturheilmittel können die Migränebehandlung unterstützen. Die pflanzlichen Substanzen wirken vor allem entspannend. Kopfschmerzen können dadurch deutlich nachlassen. Bei einigen Patienten verschwinden sie ganz. Ein Tropfen Pfefferminzöl auf Schläfen und Stirn aufgetragen hat entspannende Wirkung, das bestätigen wissenschaftliche Untersuchungen. Für Kleinkinder ist das Hausmittel gegen alle Arten von Kopfschmerzen nicht geeignet, da asthmaähnliche Zustände auftreten können. Schulkinder und Erwachsene haben den Vorteil, dass bei der Anwendung von Pfefferminzöl keine Nebenwirkungen bekannt sind. Pestwurz verhindert Migräneanfälle Der Extrakt aus Pestwurz wirkt krampflösend und entzündungshemmend. Dadurch ist diese Heilpflanze gegen Migräne, aber auch Spannungskopfschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen wirksam. Pestwurz wird hauptsächlich zur Prophylaxe angewandt. Vorbeugend eingenommen kann Pestwurz-Extrakt die Zahl der Migräneanfälle deutlich reduzieren. In seltenen Fällen kann es zu Magenbeschwerden kommen. Manche Betroffene haben mit Magnesiumpräparaten gute Erfahrungen gesammelt. Sie entkrampfen die Muskulatur. Durch die Entspannung kann der Kopfschmerz schwinden.
Migräne – Vorbeugen
Yoga und Ausdauersport kann Migräneanfällen vorbeugen. Ein Kopfschmerztagebuch hilft, Migräneauslöser zu erkennen. Wenn das nicht hilft, gibt es prophylaktische Medikamente gegen Migräne. Das Kopfschmerztagebuch: Lernen Sie Ihre Auslöser kennen Um neue Migräneattacken zu verhindern, kann ein Kopfschmerztagebuch helfen. So finden Sie heraus, in welchen Situationen Ihre Migräne auftritt und was mögliche die Auslöser sind.Notieren Sie mehrere Wochen lang, wann Sie einen Migräneanfall erleiden, ebenso wie: Essensgewohnheiten,, Aktivitäten,, Wetter,, Emotionen wie Ärger und Freude und, Besonderheiten am Arbeitsplatz. Sie sollten das Tagebuch so lang führen, bis Sie mehrere Migräne-Tage erfasst und Gemeinsamkeiten festgestellt haben. Möglicherweise kennen Sie dann Ihre persönlichen Auslöser, können diese meiden und so neue Migräneattacken verhindern. Mit Entspannung der Migräne vorbeugen Treten die Kopfschmerzen beispielsweise häufig bei Stress auf, kann folgendes helfen: Entspannungsübungen wie progressive Muskelentspannung, Massagen, autogenes Training oder Yoga. Auch lockerer Ausdauersport wirkt entspannend und kann, regelmäßig betrieben, die Zahl der Migräneanfälle reduzieren.Vorbeugend wirkt häufig auch eine psychologische Schmerztherapie. Zusammen mit einem Therapeuten behandeln Sie Themen wie Schmerzbewältigung, Stressmanagement und erlernen Entspannungsmethoden. Prophylaxe von Migräne mit Medikamenten Reichen diese Methoden nicht aus, etwa bei häufigen Migräneattacken oder Migräneattacken mit ausgeprägten Beschwerden oder anhaltender Aura, können Medikamente zur Vorbeugung eingesetzt werden. Allerdings sollten Sie Ihr Verhalten trotzdem entsprechend anpassen. Die Auswahl eines Migräneprophylaktikums orientiert sich an der Häufigkeit der Attacken, den Begleiterkrankungen und individuellen Bedürfnissen des Betroffenen. Am besten belegt ist die vorbeugende Wirkung der Betablocker Metoprolol und Propranolol, des Kalziumantagonisten Flunarizin und der Antikonvulsiva Topiramat und Valproinsäure und von Amitriptylin. Allerdings sollte Valproinsäure nicht bei Frauen im gebärfähigen Alter ohne sichere Verhütungsmethode eingesetzt werden. Ebenfalls wirksam, aber weniger gut untersucht sind der Betablocker Bisoprolol, Angiotensinrezeptorblocker und Sartane. Bei chronischer Migräne helfen Topiramat und OnabotulinumtoxinA. Neue Medikamente zur Migränevorbeugung Neue Hoffnung für Menschen mit häufigen Migräneattacken bieten außerdem zwei neue Wirkstoffe – die Antikörper Erenumab und Galcanezumab. Sie sind allerdings noch in der klinischen Test- und Zulassungsphase. Die Antikörper Erenumab und Galcanezumab wirken fast gleich: Sie binden an das entzündungsfördernde und gefäßerweiternde Neuropeptid CGRP. Einmal im Monat unter die Haut gespritzt, reduzieren die Wirkstoffe die Zahl der Migräneanfälle deutlich. Kommt es zu einer Attacke, fällt sie milder aus als ohne die vorbeugende Spritze.
Sommergrippe - Erkältung im Sommer
Mal Sonne, dann Regen, Hitze und Temperaturen, die uns frösteln lassen – der diesjährige Sommer scheint unberechenbar. Dazu kommt: Die ständigen Wetterkapriolen sorgen nicht nur für trübe Stimmung – sie erhöhen auch die Gefahr, sich eine „Sommergrippe“, einen grippalen Infekt, einzufangen.  Verstopfte Nase, Husten, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Fieber – was im Volksmund als „Sommergrippe“ bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit meist eine Erkältung – genauer gesagt ein grippaler Infekt. Mit der Grippeerkrankung Influenza hat eine Sommergrippe nichts zu tun. Auslöser der grippalen Infekte im Sommer sind meist bestimmte Viren: die Entero-, Coxsackie- und Echoviren. Die typischen Sommergrippe-Symptome – Husten, Schnupfen, Fieber Die Symptome eines grippalen Infektes im Sommer sind die gleichen wie bei einer typischen Wintererkältung: Schmerzende Glieder, Müdigkeit und Fieber oder Halsschmerzen sind oft die ersten Anzeichen des Infektes. Hinzu kommen häufig Husten, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Schnupfen – manchmal auch Magen- und Darmprobleme. Sonne, Hitze, Wetterwechsel – leichtes Spiel für Viren Die Ursachen für den grippalen Sommerinfekt sind vielfältig: Die vielen Temperaturschwankungen, die Wechsel zwischen Schwitzen und Frieren, insbesondere der Übergang von warmen Außentemperaturen in stark klimatisierte Räume und Autos, belasten das Immunsystem. Geöffnete Fenster während der Autofahrt oder Ventilatoren und Klimaanlagen trocknen zudem die Schleimhäute aus. Unsere Schleimhäute dienen als natürliche Schutzbarrieren vor Krankheitserregern. Werden sie durch Zugluft nicht mehr richtig durchblutet, können Viren und Bakterien diesen Schutz durchbrechen. Zu weniges Trinken und lange Sonnenbäder schwächen ebenfalls die Abwehrkräfte und erhöhen somit die Anfälligkeit für Infekte im Sommer. Infektionsquellen – wo viele Menschen zusammenkommen Übertragen werden die Viren per Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch. Oft reicht ein Husten oder Niesen eines Erkrankten in der engeren Umgebung aus, um mit dem Erreger in Kontakt zu kommen. Besonders leicht verteilen sich die Viren über den Kontakt mit kontaminierten Oberflächen wie Türklinken oder Haltegriffen. In Menschenansammlungen – im Sommer insbesondere in Freibädern, auf Open-Air-Veranstaltungen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln – ist die Ansteckungsgefahr demnach besonders hoch. Dazu kommt: Die Entero-, Coxsackie- und Echoviren überleben bei Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit besonders gut – und sind deshalb länger ansteckend. Behandlung und Hausmittel – Ruhen und Tee trinken Auch wenn die Symptome unangenehm sind – in der Regel ist der grippale Infekt nach einigen Tagen überstanden. Um die Beschwerden zu lindern und die Erkältung möglichst schnell wieder loszuwerden, helfen folgende Tipps und Hausmittel:Tipp 1: Ruhe – Die wichtigste Regel bei einer Erkältung ist, dem Körper Ruhe zu gönnen. Einige Tage im Bett bringen Sie rasch wieder auf die Beine.Tipp 2: Sonnenbäder meiden – Auch wenn die Sonne draußen noch so verlockend ist, zu viel UV-Strahlung schwächt das Immunsystem zusätzlich. Tipp 3: Warm halten – Schützen Sie Ihren Körper unbedingt vor Auskühlung und kalter Zugluft. Wichtig: Verschwitzte Kleidung und Bettlaken gegebenenfalls schnellstmöglich wechseln – sonst kühlt Ihr Körper aus.Tipp 4: Viel trinken – Durch das vermehrte Schwitzen im Sommer ist der Flüssigkeitsverlust besonders hoch. Kommt noch Fieber hinzu, sollten Sie umso mehr trinken. Besonders geeignet sind ungesüßte warme Tees und Wasser. Vermeiden Sie hingegen eiskalte Getränke, sie kühlen die Schleimhäute aus.Tipp  5: Nasenspülung und Inhalation –  Gegen Schnupfen hilft eine Nasenspülung. Inhalationen mit Kochsalz oder Kamille lösen den Schleim in den Atemwegen und Nebenhöhlen. >> So wenden Sie Nasenspülung und Inhalation richtig an.Tipp 6: Gurgeln und Halswickel – gegen Halsschmerzen hilft Gurgeln mit Salzlösung oder Tees. Halswickel mit Wasser oder Quark wirken ebenfalls wohltuend. >> Wie Sie Halswickel richtig herstellen, lesen Sie hier. >> Welche Tees bei Halsschmerzen besonders guttun, erfahren Sie hier.Tipp 7: Wadenwickel bei Fieber – Wadenwickel sind ein altbewährtes Hausmittel gegen Fieber. >> Wie Sie Wadenwickel richtig anwenden, lesen Sie hier.Tipp 8: Pflanzliche Mittel, Inhalation, Fußbad und Honig bei Husten – Verschiedene Hausmittel können die Beschwerden bei Husten lindern. >> Welche das sind, erfahren Sie hier. Sommergrippe – Hilfe aus der Apotheke Von Lutschtabletten über Schleimlöser bis zu Nasentropfen. In der Apotheke finden Sie eine Vielzahl an Mitteln, die die Beschwerden eines grippalen Infektes wirksam lindern können.Medikamente gegen Husten Hustenlöser: Sie helfen den Schleim leichter abzuhusten. >> Mehr zu Hustenlösern., Hustenstiller: Gegen trockenen Reizhusten, insbesondere nachts. >> Mehr zu Hustenstillern., Pflanzliche Mittel gegen Husten: Erkältungstees, Balsame und Bäder wirken entzündungshemmend und schleimlösend. >> Mehr zu den pflanzlichen Mitteln. Medikamente bei Fieber Fiebersenkende Mittel: Paracetamol, Acetylsalicylsäure und Ibuprofen senken die Körpertemperatur bei Fieber. >> Mehr zu fiebersenkenden Mitteln., Erkältungsmittel: Erkältungsmittel beinhalten Wirkstoffkombinationen gegen verschiedene Symptome eines grippalen Infektes. >> Mehr zu Erkältungsmitteln., Pflanzliche Mittel: Verschiedene Teezubereitungen wirken schweißtreibend und fiebersenkend. >> Mehr zu Tees gegen Fieber. Medikamente gegen Halsschmerzen Naturheilmittel – Lutschtabletten und Tees: Lutschtabletten mit Pflanzenextrakten oder Salz wirken wohltuend. Tees zum Gurgeln und Trinken wirken entzündungshemmend und lindern Schluckbeschwerden. >> Mehr zu pflanzlichen Mitteln bei Halsschmerzen. Medikamente gegen Schnupfen Abschwellende Nasentropfen und Sprays: Bei verstopfter Nase erleichtern abschwellende Mittel die Atmung. >> Mehr zu abschwellenden Mitteln bei Schnupfen., Pflanzliche Mittel: Erkältungsbalsame, Inhalationsmittel und Erkältungstees wirken entzündungshemmend und erleichtern die Atmung. >> Mehr zu pflanzlichen Mitteln bei Schnupfen., Salzlösungen: Tropfen oder Sprays mit Mineral- oder Meersalzen helfen bei trockener und entzündeter Nase. >> Mehr zu Salzlösungen bei Schnupfen. Wann zum Arzt? Bitte wenden Sie sich an einen Arzt, falls das Fieber länger als drei Tage auftritt oder über 39 Grad Celsius steigt. Sollten Sie nach mehreren Tagen keine Besserung der Symptome spüren, sollten Sie ebenfalls Ihren Hausarzt aufsuchen. Kleinkinder und Senioren sollten – wegen der Gefahr der Austrocknung – abhängig von ihrem Allgemeinzustand – gegebenenfalls früher einem Arzt vorgestellt werden. Der Sommergrippe vorbeugen – So schützen Sie sich gegen Infekte Folgende Tipps können Sie vor einem unangenehmen grippalen Infekt im Sommer bewahren: Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und achten Sie auch sonst auf gründliche Hygiene., Trinken Sie ausreichend., Vermeiden Sie zu kalte Getränke., Vermeiden Sie häufige lange Sonnenbäder., Wechseln Sie nach dem Schwitzen oder Baden schnellstmöglich die nasse Kleidung., Vermeiden Sie stark klimatisierte Räume und stellen Sie die Klimaanlage im Auto auf eine nicht zu niedrige Temperatur., Vermeiden Sie, dass Ihr Körper auskühlt – bleiben Sie beispielsweise nicht zu lange im Wasser., Vermeiden Sie direkten Luftzug., Ernähren Sie sich gesund (viel Obst und Gemüse)., Treiben Sie Sport und vermeiden Sie zu viel Stress, Alkohol und Nikotin.
Schlaganfall – Erste Hilfe
„Zeit ist Hirn“ lautet der Leitspruch von Schlaganfall-Experten. Bei auffälligen Schlaganfallsymptomen sollten Sie die 112 wählen und den Notarzt rufen. Zu den typischen Symptomen zählen: eine plötzliche Lähmung einer Körperseite, ein herabhängender Mundwinkel, verwaschene Sprache und Sehstörungen. Schnelles Handeln ist notwendig, da der Schlaganfall lebensbedrohlich ist. Zudem sind die Heilungschancen umso besser, je früher die Therapie einsetzt. Heftige Kopfschmerzen deuten auf eine Hirnblutung Das Gebot, sofort den Notarzt zu rufen, gilt besonders, wenn ein Patient unter plötzlichen und außergewöhnlich heftigen Kopfschmerzen leidet. In diesem Fall besteht Verdacht auf eine Hirnblutung, die in kurzer Zeit großen Schaden anrichten kann. Unter keinen Umständen darf ein Patient mit extremen Kopfschmerzen sich selbst therapieren und ein Schmerzmittel einnehmen, da viele dieser Medikamente – etwa Acetylsalizylsäure – die Blutung noch verstärken würden. Bis der Notarzt eintrifft, sollten Anwesende folgende Maßnahmen durchführen: Atmung, Puls und Herzschlag kontrollieren., Bei Bewusstsein mit dem Patienten in ruhigem Ton sprechen., Beengende Kleidung zur Erleichterung der Atmung öffnen., Fenster öffnen., Atemwege freihalten: Essensreste aus dem Mund entfernen, Zahnprothesen entfernen, Kinn leicht anheben., Bei Bewusstlosigkeit oder Erbrechen den Patienten in die stabile Seitenlage bringen., Patienten nicht alleine lassen. Auf keinen Fall dürfen die Anwesenden etwas zu Trinken oder zu Essen reichen, da ein Patient mit einem akuten Schlaganfall sich leicht verschlucken kann. Außerdem sollte der Kranke keine Medikamente erhalten. Schließlich können nicht nur Schmerzmittel, sondern zum Beispiel auch Blutdruck senkende Präparate kontraindiziert sein. Bei Ankunft des Notarztes gilt es, ihn kurz und knapp über die beobachteten Symptome und die Medikamente des Patienten zu informieren. Ausschweifende Berichte dagegen sind in einer Situation, in der jede Minute zählt, wenig hilfreich. Viele Schlaganfall-Patienten haben Sprachstörungen, sodass eine Begleitung ins Krankenhaus durchaus wichtig ist. Die behandelnden Ärzte sind auf jede Information angewiesen!
Migräne – Therapie
Unter Migräne leiden Betroffene sehr. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Schmerzursache erkannt wird und jeder die richtige Behandlung erfährt. Wann Sie zum Arzt gehen sollten und wie Migräne therapiert wird. Wenn Sie häufig Migräne haben, sollten Sie die Ursachen der Kopfschmerzen abklären lassen. Fragen Sie einen Arzt um Rat. Er kann die passende Therapie für Sie ermitteln. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn die Migräneattacken länger als 24 Stunden anhalten., die Migräneattacken an mehr als 15 Tagen im Monat auftreten., die Schmerzen trotz Schmerzmittel nicht besser werden., Sie an mehr als zehn Tagen im Monat Schmerzmittel einnehmen., zusätzliche Beschwerden wie zum Beispiel doppeltes Sehen, Schwindel, Tinnitus (Ohrgeräusche), Lähmungserscheinungen oder Sprachausfälle auftreten., starke Übelkeit den Migräneanfall begleitet., Sie älter als 65 Jahre sind. Was bei der Migränetherapie zu beachten ist Ist die Diagnose sicher und die Ursache bekannt, kann man nach Rücksprache mit dem Arzt auch selbst behandeln. Jeder Migränepatient reagiert unterschiedlich. Probieren Sie aus, was Ihnen gut tut. Manchmal hilft schon Entspannung im abgedunkelten Raum. Zur medikamentösen Therapie eignen sich frei in der Apotheke erhältliche Schmerzmittel oder Triptane. Unterstützend können pflanzliche Mittel wie Pfefferminzöl eingesetzt werden. Doch auch dann gibt es einiges zu beachten. So ist ein Migräneanfall sehr häufig mit Übelkeit verbunden, manchmal bis zum Erbrechen. Das erschwert die Einnahme von Medikamenten. Fragen Sie auch hierzu Ihren Arzt um Rat. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeigen Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff Gegenanzeigen. Angaben zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel. Anwendung von Schmerzmitteln bei älteren Menschen Bei älteren Menschen werden einige Medikamente langsamer abgebaut. Der Stoffwechsel arbeitet nicht mehr so schnell. So kann es vorkommen, dass bestimmte Medikamente länger oder stärker wirken. Menschen über 60 Jahre erzielen bei den Wirkstoffen Ibuprofen, Naproxen oder Acetylsalicylsäure meist bereits mit einer geringeren Dosis die erwünschte Wirkung. Vorsicht mit Schmerzmitteln bei empfindlichem Magen Einige Schmerzmittel können die Magenschleimhäute reizen (Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Naproxen). Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, sollten Sie „magenneutrale" Wirkstoffe wählen, beispielsweise Paracetamol. Außerdem gilt: Wer bei der Tabletteneinnahme ausreichend Wasser trinkt, beugt Magenprobleme vor. Brausetabletten sind deshalb im Allgemeinen besser verträglich. Wichtig: Arzneistoffe, die die Magenschleimhäute schädigen, können dies teilweise auch, wenn sie als Zäpfchen angewandt werden. Die Nebenwirkung entsteht nicht nur durch das Auflösen im Magen, sondern auch durch den Wirkstoff an sich. Dabei ist es ohne Bedeutung, auf welchem Weg die Aufnahme in die Blutbahn erfolgt. Schmerzmittel nur kurzfristig einnehmen Wenn Kopfschmerzmittel oft eingenommen werden, können sie ihrerseits Kopfschmerzen auslösen. Ein Teufelskreis entsteht. Die Betroffenen greifen dann immer häufiger zur Tablette. Daher gilt die Empfehlung: Nehmen Sie Schmerzmittel nicht länger als drei Tage hintereinander und nicht öfter als zehn Tage im Monat ein. Präparate mit nur einem Wirkstoff sollen ein niedrigeres Gewöhnungsrisiko als kombinierte Präparate haben.