Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal
  • Besuchen Sie auch unser Facebook Profil

Suchergebnisse

180 Ergebnisse gefunden, Seite 10 von 18

Medikamente gegen Errektionsstörungen (Impotenz)
Erektionsstörungen – auch erektile Dysfunktion, Potenzstörungen oder Impotenz genannt – sind ein verbreitetes Problem, das mit höherem Alter häufiger auftritt. Es gibt mittlerweile verschiedene Arten der Behandlung von Erektionsstörungen – zum Beispiel mit Medikamenten. Seit vor einigen Jahren die PDE-Hemmer (Phosphodiesterase-Hemmern) wie Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil entwickelt wurden, bedeutete dies für viele Männer eine deutliche Verbesserung ihres Sexuallebens. Diese Medikamente werden bei Impotenz vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen, erweitern die Gefäße der Schwellkörper und ermöglichen so eine Erektion.Da die Medikamente im ganzen Körper auf die Gefäße wirken, kommt es gelegentlich zu Schwindel, Hautrötung oder Kopfschmerzen. Besondere Vorsichtsmaßnahmen gelten daher für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus oder Netzhauterkrankungen. Bitte beachten Sie: Diese Medikamente gegen Impotenz dürfen auf keinen Fall zusätzlich zu einem nitrathaltigen Medikament eingenommen werden. Pflanzliches Mittel gegen Impotenz Yohimbin ist als pflanzliches Mittel bekannt. Es wird aus der Rinde eines tropischen Baumes isoliert. Zu seinen Wirkungsmechanismen gibt es verschiedene Angaben – die Hauptwirkung wird in der Anregung und Stärkung des Geschlechtstriebes gesehen, es wirkt also als Aphrodisiakum. Daher kann auch das Naturheilmittel bei Impotenz helfen.
Formen von Essstörungen: Biggerexie
Biggerexie – auch als Adoniskomplex, Muskelsucht oder Muskeldysmorphie bezeichnet – ist eine typisch männliche Form der Essstörung. Betroffen sind vor allem junge Männer. Sie empfinden ihren Körper als zu wenig muskulös und versuchen dies auf verschiedene Weise zu ändern. Meist beginnt die Erkrankung später als andere Essstörungen – zwischen dem 17. und dem 24. Lebensjahr. Folgende Symptome können auf eine Biggerexie hindeuten: Der Betroffene treibt übertrieben viel Sport., Er greift zu leistungssteigernden Substanzen wie Anabolika – Anzeichen dafür können zum Beispiel Akne, veränderte Brustwarzen, Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden und erhöhte Aggressivität sein., Er trägt mehrere Schichten Kleidung, um muskulöser zu wirken., Er geht nicht aus dem Haus, ohne davor intensiv trainiert zu haben., Er überfordert seinen Körper regelmäßig, was zu Verletzungen und Entzündungen führt., Er nimmt Nahrungsergänzungsmittel und Muskelaufbaupräparate zu sich., Er zieht sich von sozialen Kontakten zurück. Gestörte Selbstwahrnehmung Bei der Biggerexie entwickelt sich eine Selbstwahrnehmungsstörung ähnlich der Magersucht: Trotz der ausgeprägten Muskeln empfinden Betroffene ihren Körper immer noch als zu schmächtig – und verstärken die Maßnahmen weiter.
Grippe/Erkältung – Unterschied
Oft werden die Begriffe „Grippe“ und Erkältung“ fälschlicherweise synonym verwendet. Doch auch wenn sich manche Symptome ähneln, handelt es sich um zwei unterschiedliche Erkrankungen. So erkennen Sie, ob es sich um eine Grippe oder Erkältung handelt: Unterschiede zwischen Grippe und Erkältung Grippe Erkältung Wann tritt sie auf? Die Grippe tritt hauptsächlich im Winter auf. Zu einer Erkältung kann es das ganze Jahr über kommen. Wie beginnt sie? Eine Grippe beginnt meist schlagartig. Der Betroffene fühlt sich von einem Moment auf den nächsten krank und bekommt hohes Fieber. Eine Erkältung entwickelt sich meist schleichend – zunächst zeigen sich meist nur leichte Halsschmerzen, später kommen Schnupfen und Husten dazu. Welche Symptome zeigen sich? Eine Grippe äußert sich vor allem durch hohes Fieber (über 38,5 Grad Celsius), Kopfschmerzen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Hinzu kommen ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl mit Schwäche, Müdigkeit und Abgeschlagenheit sowie ein trockener Reizhusten. Bei einer Erkältung kommt es hauptsächlich zu einer verstopften beziehungsweise laufenden Nase, einem rauen Hals und Husten. Kopf- und Gliederschmerzen treten kaum auf. Auch hohes Fieber ist eher selten, die Temperatur ist meist nur leicht erhöht. Welche Erreger lösen sie aus? Die Grippe wird von Influenza-Viren ausgelöst. Als Auslöser für eine Erkältung kommen mehr als 200 verschiedene Erreger infrage – meist handelt es sich um Adeno-, Corona- oder Rhino-Viren. Wie lange dauert sie? Bei einer Grippe liegt der Betroffene meist fünf bis sieben Tage im Bett. Bis er wieder voll leistungsfähig ist, vergehen aber meist mehrere Wochen. Bei einer Erkältung ist das Schlimmste bereits nach zwei bis drei Tagen vorbei. Nach einer Woche ist die Erkrankung in der Regel ganz ausgestanden. Ist ein Arztbesuch erforderlich? Bei einer Grippe sollte der Betroffene einen Arzt aufsuchen – vor allem, wenn er zu einer Risikogruppe gehört. Bei einer Erkältung ist im Normalfall kein Arztbesuch erforderlich.
Ernährung – Anti-Aging-Vitalstoffe | Das Hormon Melatonin
Melatonin ist ein Hormon, das von der Zirbeldrüse, einer kleinen Drüse im Gehirn, produziert wird. Es beeinflusst den Schlaf-Wach-Rhythmus. Bei Dunkelheit wird mehr Melatonin ausgeschüttet Die Ausschüttung von Melatonin wird über Lichtreize gesteuert, die über das Auge an das Sehzentrum weitergeleitet werden. Bei Dunkelheit wird vermehrt Melatonin ausgeschüttet und so der Schlaf eingeleitet. Aus diesem Grund findet Melatonin vor allem bei Schlafstörungen oder Flugreisenden mit Jet-Lag Einsatz. Wegen fehlender Langzeituntersuchungen sind mögliche Nebenwirkungen noch nicht abschließend beurteilbar. Als Nebenwirkungen können Krämpfe, Übelkeit, Kopfschmerz und Schwindel auftreten. Außerdem wurde eine abnehmende Libido und bei Männern eine Brustvergrößerung (Gynäkomastie) beobachtet. Vorsicht geboten ist bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente wie einigen Antibiotika, Östrogenpräparaten, bestimmten Hypertonika, Beruhigungs- oder Schlafmittel sowie bei Alkohol und Zigarettenrauch. Einfluss auf den Melatoninspiegel So können Sie den körpereigenen Melatoninspiegel beeinflussen: Sorgen Sie für ausreichend Schlaf in einem möglichst dunklen Zimmer, denn Licht bremst augenblicklich die Produktion des Schlafhormons. Auch regelmäßige Entspannungsübungen wirken sich positiv auf den Melatoninspiegel aus.
Schuppenflechte – Medikamente: Biologika
Auf Basis der neusten Entdeckungen bei der Psoriasis-Entstehung haben Forscher mithilfe der Gentechnik eine neue Medikamentengeneration entwickelt – die sogenannten Biologika oder Biologics. Bei dieser Wirkstoffgruppe handelt es sich um biotechnologisch erzeugte Eiweißkörper. Bei der Schuppenflechte werden beispielsweise monoklonale Antikörper, die entzündungsfördernde Botenstoffe blocken können, eingesetzt. Sie kommen allerdings nur als Behandlungsoption infrage, wenn alle anderen Therapieversuche scheitern oder nicht möglich sind. Etanercept Bei schweren Formen der Plaque-Psoriasis kann Etanercept helfen. Dieses Mittel ist ein sogenannter TNF-α-Blocker: Es neutralisiert den Tumornekrosefaktor-alpha, einen speziellen Entzündungsbotenstoff (Zytokin), der bei der Zellteilung freigesetzt wird. Das Mittel wird einmal wöchentlich intrakutan gespritzt und beginnt nach ein bis zwei Monaten zu wirken. Häufigste Nebenwirkungen sind Hautreizungen an der Einstichstelle. Auch Kopfschmerzen, Müdigkeit, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen und Hautrötungen können auftreten. Während der Behandlung kontrolliert der Arzt Blutbild, Urin, Leber- und Nierenwerte. Gegenanzeigen für das Medikament sind Infektionen. Infliximab Infliximab ist ein monoklonaler Antikörper gegen den Tumornekrosefaktor- alpha (TNF-α-Blocker). Infliximab ist seit 2005 zur Behandlung der Schuppenflechte zugelassen. Er wird als Infusion stufenweise im Abstand von zwei bis acht Wochen verabreicht und wirkt bereits nach ein bis zwei Wochen. Das Medikament ist hochwirksam – bei 80 Prozent der Patienten verbessert sich das Beschwerdebild deutlich.Gegenanzeigen für Infliximab sind chronische Infektionen, insbesondere Tuberkulose, schwere Herzleiden sowie Schwangerschaft und Stillzeit. Als Nebenwirkungen können während und nach der Infusion Atemnot, Nesselsucht und Kopfschmerzen auftreten. Das Medikament kann die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen. Blutbild und Leberwerte müssen ständig kontrolliert werden. Weiterhin sind für die Behandlung der Schuppenflechte die Biologika Adalimumab (Ustekinumab, Golimumab) zugelassen. Adalimumab Der Wirkstoff Adalimumab ist auch ein monoklonaler Antikörper gegen den Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α-Blocker) und sowohl für die Psoriasis vulgaris als auch für die Psoriasis-Arthritis zugelassen. Es wird in der Regel bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis eingesetzt, wenn andere systemische Therapien wie Ciclosporin, Methotrexat oder PUVA nicht das gewünschte Ergebnis gebracht haben oder nicht vertragen werden. Adalimumab wird bei aktiver und progressiver Psoriasis-Arthritis bei Erwachsenen eingesetzt, wenn eine vorher durchgeführte Basistherapie nicht ausreichend wirksam war.Es wird in regelmäßigen Abständen vom Arzt subkutan injiziert. Mögliche Nebenwirkungen sind dabei Schmerzen, Schwellung oder Juckreiz an der Einstichstelle. Oft treten Blutdruckerhöhungen, Infekte des Atmungsapparates oder der Harnwege auf – manchmal kommt es sogar zu schweren Infektionen wie einer Sepsis. Außerdem ist ein erhöhtes Krebserkrankungsrisiko nicht ausgeschlossen.
Allergien – Medikamente
Gegen allergische Beschwerden gibt es eine Reihe verschiedener Medikamente. Bei Heuschnupfen gibt der Arzt beispielsweise oft sogenannte Antihistaminika. Antihistaminika bremsen die Wirkung des Botenstoffs Histamin. Allerdings beeinträchtigen die Tabletten das Reaktionsvermögen und machen müde. Bei zugeschwollener Nase helfen abschwellende Nasentropfen. Cromoglicinsäure beugt Allergiebeschwerden vor Auch der Wirkstoff Cromoglicinsäure verhindert die Freisetzung allergieauslösender Botenstoffe wie Histamin. Allerdings ist Cromoglicinsäure bei akuten Beschwerden wirkungslos. Sie muss rechtzeitig vor der Pollensaison regelmäßig eingenommen werden – entweder als Augen- oder Nasentropfen beziehungsweise als Dosieraerosol für allergisches Asthma, um Beschwerden zu verhindern. Cromoglicinsäure ist sehr gut verträglich. Kortison für die Nase ... Wirksamer als Cromoglicinsäure oder Anthistaminika sind kortisonhaltige Nasensprays. Vorteil: Sie müssen nur ein- bis zweimal täglich angewendet werden. Allerdings dauert es ein paar Tage, bis sie zuverlässig wirken. Kortisonhaltige Augentropfen sind dagegen nicht zur Allergiebehandlung geeignet, weil sie zu Linsentrübung, erhöhtem Augeninnendruck und Entzündungen führen können. ... und für die Haut Bei einem allergischen Kontaktekzem hilft kortisonhaltige Salbe gegen den Juckreiz und die Entzündung. Sie darf aber nur vorübergehend benutzt werden, weil die Haut sonst Schaden nimmt. Kortisonhaltige Präparate verschreibt immer der Arzt. Juckreizstillend und entzündungshemmend wirken beim Kontaktekzem außerdem Gerbstoffe und helles sulfoniertes Schieferöl. Keine Angst vor Kortison Bei akuten heftigen Allergiebeschwerden wie Asthma oder einem anaphylaktischen Schock ist hochdosiertes Kortison das Mittel der Wahl. Es wirkt entzündungshemmend und bremst die überschießende Abwehrreaktion. Für kurze Zeit gegeben, sind auch hohe Dosen unbedenklich. Die gefürchteten Nebenwirkungen von Kortison wie Magengeschwür, Osteoporose, Diabetes mellitus, Gewichtszunahme und höhere Infektanfälligkeit treten erst auf, wenn der Wirkstoff über lange Zeit hochdosiert eingenommen wird. Deshalb prüft der Arzt immer sehr kritisch, ob es zur Dauergabe von Kortison nicht eine verträglichere Alternative gibt. Leukotrienrezeptorblocker ergänzen die Therapie Für asthmakranke Kinder und Menschen mit schwerem Heuschnupfen beziehungsweise Asthma gibt es weitere Therapiemöglichkeiten wie die Leukotrien-Rezeptor-Antagonisten. Sie können in Kombination mit anderen Medikamenten oder auch allein verordnet werden. Sie besetzen die Andockstelle für Entzündungsmediatoren und können so die allergischen Reaktionen unterdrücken. Als unerwünschte Nebenwirkungen treten neben Kopfschmerzen auch gastrointestinale, also den Magen-Darm-Trakt betreffende Beschwerden und neuropsychiatrische Symptome auf. Die Leukotrienrezeptorblocker werden deshalb meistens gegeben, wenn die herkömmlichen Mittel nicht zufriedenstellend wirken. Anti-IgE-Antikörper für schwere Fälle Seit 2005 steht in Deutschland auch ein weiterer Wirkstoff aus dem Bereich der monoklonalen Antikörper zur Behandlung des schweren allergischen Asthmas, das auf die herkömmliche Therapie nur unbefriedigend anspricht, zur Verfügung. Dabei wird Omalizumab subkutan, also unter die Haut gespritzt. Als unerwünschte Nebenwirkungen können Kopfschmerzen sowie lokale Rötungen auftreten. Allerdings kam es auch unter der Therapie zu anaphylaktischen Reaktionen auf das Medikament. Als weitere ernstzunehmende Nebenwirkung wurde eine vermehrte Tumorbildung beobachtet.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber wird durch Mücken übertragen. Die Symptome sind oft schwer – hohes Fieber und starke Schmerzen sind nur einige der Anzeichen für die Erkrankung, die früher auch als Knochenbrecher-Fieber bezeichnet wurde. Dengue-Fieber wird von Mücken übertragen Dengue-Fieber ist die häufigste Virusinfektion, die von Mücken übertragen wird. Sowohl tag- als auch nachtaktive Mücken können das Virus übertragen. Die wichtigsten Vektoren – also Überträger – sind dabei die Ägyptische und die Asiatische Tigermücke. Beide sind schwarz-weiß-gestreift.Die Mücke nimmt das Virus beim Stechen einer infizierten Person oder eines infizierten Affen auf und überträgt es beim nächsten Stich auf einen anderen Menschen oder Affen. Dengue-Fieber zählt zu den sogenannten hämorrhagischen Fiebern, das heißt Betroffene können bei schweren Fällen zu Blutungen neigen. Dengue-Fieber gehört zu den häufigsten Krankheiten, die deutsche Touristen aus dem Urlaub mit nach Hause bringen. Symptome und Krankheitsverlauf bei Dengue-Fieber Die Inkubationszeit liegt gewöhnlich zwischen vier und sieben Tagen – die Erkrankung kann aber auch noch bis zu 14 Tage nach der Übertragung der Erreger erste Symptome verursachen. Dengue-Fieber beginnt meist mit abrupt stark erhöhter Temperatur. Dieser Fieberschub dauert typischerweise etwa zwei bis vier Tage. Hinzu kommen Hautjucken – teilweise in Form eines blassen Ausschlags –, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Schwindel. Typisch für Dengue-Fieber sind auch starke Muskel-, Glieder- und Gelenkschmerzen, aufgrund derer die Krankheit früher auch als „Knochenbrecher-Fieber“ bezeichnet wurde. Manche Betroffene leiden zusätzlich unter Übelkeit, Husten und Schnupfen. Normalerweise heilt das Dengue-Fieber über eine lange Zeit aus. In dieser Erholungsphase können vermehrt Stimmungsschwankungen auftreten. Die Symptome bei Dengue-Fieber sind: hohes Fieber, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, Muskel-, Glieder und Gelenkschmerzen, häufig: juckender Ausschlag, seltener: Übelkeit, Husten und Schnupfen Die milde Form des Dengue-Fiebers Das Dengue-Fieber kann auch ganz mild verlaufen. Dabei zeigen die Erkrankten ähnliche Symptome wie beim „normalen Verlauf“. Die Beschwerden sind jedoch wesentlich milder ausgeprägt und halten maximal 72 Stunden an Schwere Form: das hämorrhagische Dengue-Fieber Nimmt das Dengue-Fieber einen schweren Verlauf, spricht man vom hämorrhagischen Dengue-Fieber oder vom Dengue-hämorrhagischen-Fieber (DHF). Betroffen sind meist Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Diese schwerere Form entwickelt sich oft nach der Zweitinfektion mit einem anderen Virustyp. Die erste Dengue-Infektion bewirkt zwar die Immunisierung gegen diesen speziellen Erreger – eine erneute Infektion mit einem anderen Subtypen ist aber möglich und kann dann zu einem schweren Verlauf der Erkrankung führen.Die Krankheit beginnt meist wie das klassische Dengue-Fieber – hinzu kommen jedoch Erbrechen und Atemnot. Dann verschlechtert sich der Zustand der Betroffenen oft deutlich – es treten Blutungen in die Haut, die Schleimhäute und die inneren Organe auf. Es kann zu Blutdruckabfall und Schock kommen – dies wird als Dengue-Schocksyndrom (DSS) bezeichnet. Die Symptome beim hämorrhagischen Dengue-Fieber sind: Typische Symptome wie beim „normalen“ Dengue-Fieber, Zusätzlich Erbrechen und Atemnot, Blutungen in die Haut und Schleimhäute (Petechien, Purpura), Teilweise Blutungen in die inneren Organe, Dengue-Schocksyndrom möglich (Blutdruckabfall und Schock) Diagnose und Behandlung bei Dengue-Fieber Bei entsprechenden Symptomen und einem Verdacht auf Dengue-Fieber sichert der Arzt die Diagnose mittels einer Laboruntersuchung des Blutes. Das Blut wird dabei auf entsprechende Antikörper getestet. Zur Therapie von Dengue-Fieber gibt es kein spezielles Medikament. Die Behandlung beschränkt sich auf die Unterstützung der Körperfunktionen, Flüssigkeitszufuhr sowie auf schmerz- und fiebersenkende Mittel. Acetylsalicylsäure darf nicht eingenommen werden, da es die Blutgerinnung hemmt. Wo kann Dengue-Fieber vorkommen? Dengue-Fieber ist in Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika sowie in der Karibik verbreitet. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes schätzt die Zahl der Betroffenen auf 50 Millionen. Es ist eine der am weitesten verbreitetesten und am häufigsten übertragenen fieberhaften Infektionen. Laut Schätzungen der WHO infizieren sich pro Jahr bis zu 100 Millionen Menschen mit Dengue. Experten gehen davon aus, dass sich die Krankheit noch weiter ausbreiten wird. Gründe dafür sind unter anderem der Rückgang von Mückenbekämpfungsmaßnahmen, die Zunahme städtischer Brutstätten durch starke Vermüllung der Armenviertel in den Tropen sowie der Tourismus. Mögliche Impfungen gegen Dengue-Fieber Es gibt derzeit noch keine Impfung gegen Dengue-Fieber. Vorsorge gegen Dengue-Fieber Um nicht infiziert zu werden, sollte man für geeigneten Mückenschutz sorgen. Dazu zählt passende Kleidung – beispielsweise lange Hosen und Hemden – sowie wirksame Anti-Mückenmittel (Repellentien). Ein Moskitonetz für das Bett sollte ebenfalls dazugehören.
Herzerkrankungen – Medikamente/Blutdruck-Senkung
Zur Therapie des Bluthochdrucks gelten ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika, AT1-Blocker und Kalziumkanal-Blocker als Mittel der ersten Wahl. Gelegentlich ist es aber notwendig, auch andere Medikamente einzusetzen, die sich als wirksam gegen Hypertonie erwiesen haben. Dies kann erforderlich werden, wenn die genannten keine ausreichende Wirkung erzielen, unter bestimmten Umständen (zum Beispiel in der Schwangerschaft) oder in speziellen Situationen, beispielsweise in der Intensivmedizin. Solche anderen Wirkstoffe sind beispielsweise: Alpha-I-Blocker wie Doxazosin und Urapidil, Antisympathotonika wie Clonidin, Moxonidin, Alpha-Methyldopa und Reserpin – ein Alkaloid, das auch in der Natur als Inhaltsstoff der Indischen Schlangenwurzel vorkommt, Vasodilatatoren wie Dihydralazin und Minoxidil, direkte Renin-Inhibitoren wie Aliskiren, Einzelstoffe mit besonderen Wirkmechanismen wie Bosentan, ein Endothelin-Rezeptorantagonist (gegen Hochdruck im Lungenkreislauf) Nebenwirkungen Bei Alpha-I-Blockern und Vasodilatatoren kann der Blutdruck besonders bei Behandlungsbeginn so stark abfallen, dass es zu Schwindel,, Kopfschmerz,, Ohnmacht, und schnellem Herzschlag (Tachykardie) kommt. Antisympathotonika weisen generell relativ viele Nebenwirkungen auf und werden möglichst niedrig dosiert. Sie werden nur in der Kombinationstherapie des Bluthochdrucks eingesetzt. Der Wirkstoff Clonidin kann in seltenen Fällen den Herzschlag stark verlangsamen. Er kann die herzeigene Erregungsleitung stören, macht oft müde und führt zu Mundtrockenheit. Reserpin wird wegen zahlreicher Nebenwirkungen sehr zurückhaltend eingesetzt.
Akute Bronchitis – Symptome
Wer an akute Bronchitis denkt, denkt meist vor allem an Husten. Es gibt jedoch noch weitere Symptome, die bei dieser Erkrankung auftreten können. In den meisten Fällen tritt die akute Bronchitis im Rahmen eines grippalen Infekts auf, der die üblichen Symptome verursacht wie: Husten , Schnupfen , Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen , Frösteln , Heiserkeit , Abgeschlagenheit, Fieber Hauptsymptom: charakteristischer Husten Das Hauptsymptom der akuten Bronchitis ist der charakteristische Husten. Zu Beginn ist der Husten trocken (unproduktiv) und schmerzhaft, geht nach einigen Tagen aber in einen sogenannten produktiven Husten über, bei dem vermehrt Schleim abgehustet wird. Sind Viren die Ursache für die akute Bronchitis, ist der Auswurf zähflüssig und klar bis weißlich. Wenn sich der Erkrankte zusätzlich mit Bakterien infiziert (sogenannte bakterielle Superinfektion), verändert sich der Auswurf und wird gelblich bis grünlich. Aber auch bei einer Virusinfektion kann es zu einer farblichen Veränderung des Auswurfs kommen. Eine gelbliche oder grünliche Verfärbung muss daher nicht zwangsläufig für eine bakterielle Infektion sprechen. Spätestens bei bakterieller Superinfektion zum Arzt Durch das permanente Husten leiden manche Patienten mit der Zeit zunehmend an einem Wundgefühl im Brustkorb, einem geröteten Rachen sowie geschwollenen Lymphknoten im Kopfbereich. Kleinere Verletzungen, die ebenfalls durch den starken Husten entstehen, können außerdem zu etwas Blut im Auswurf führen. Auch wenn das in der Regel keine weitere Bedeutung hat, sollte ein Arzt die Ursache für das Blut im Auswurf abklären. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn ... Sie Blutspuren in Ihrem Auswurf feststellen., sich Anzeichen einer bakteriellen Superinfektion wie gelblicher oder grünlicher Auswurf zeigen., Sie hohes Fieber haben., die Symptome der akuten Bronchitis nach zwei Wochen noch nicht abgeklungen sind., Sie unter Atemnot leiden., Sie zu einer Risikogruppe gehören (zum Beispiel Schwangere, Diabetiker und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem).
Alter/Stürze – Risiko/Erkrankungen
Trinken, trinken, trinken – ältere Patienten bekommen diesen Ratschlag bei fast jedem Arztbesuch zu hören. Allerdings erhöht nicht nur ein Flüssigkeitsmangel das Sturzrisiko. Einige andere Krankheiten können ebenfalls mit Stürzen in Verbindung stehen. Ein Flüssigkeitsmangel beeinträchtigt nicht nur Blasen-, Nieren- und Darmfunktion: Er kann auch das Sturzrisiko erhöhen, denn oftmals führt er zu einem Blutdruckabfall und damit zu Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen. Schlechtes Sehen und Hören erschweren die Orientierung und stellen somit im Alter ebenfalls ein Sturzrisiko dar. Vor allem steigt die Gefahr zu stürzen durch: Krampfanfälle (Epilepsie), Störungen des Gleichgewichtssinns, Nervenschädigungen durch Diabetes (Polyneuropathie), die sich meistens auch auf den Tastsinn der Füße auswirken, sodass der Betroffene den Untergrund nicht mehr so gut erspüren kann, Depression, Schwäche durch – auch kurze – Bettlägerigkeit, Blutarmut (Anämie), Alkoholmissbrauch Auch bestimmte Krankheiten, die im Alter häufig vorkommen, können das Sturzrisiko drastisch erhöhen: Krankheiten des Nervensystems: Krankheiten wie Demenz, Zustand nach einem Schlaganfall, Morbus Parkinson, Krampfanfälle oder Verwirrtheit können zu unterschiedlich stark ausgeprägten Störungen führen. Die Probleme reichen von Fehleinschätzungen der Situation oder des eigenen Könnens bis zur Unfähigkeit, bestimmte Bewegungen auszuführen. Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems: Auch Herzkrankheiten wie Herzrhythmusstörungen, niedriger Blutdruck oder koronare Herzkrankheit können das Befinden und die Befindlichkeit so sehr beeinträchtigen, dass Betroffene leichter stürzen. Nicht selten tritt ein kurzzeitiger Bewusstseinsverlust (Synkope) auf, dessen Ursache unbedingt abgeklärt werden muss.