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Symptome der Herzneurose: Herzstolpern und panikartige Todesangst



Was der Patient spürt und was der Arzt diagnostiziert – dies sind bei der Herzneurose zwei ganz unterschiedliche Dinge. Der Patient spürt während der Panikattacke:
  • Zittern, Schwitzen
  • Schwindel, Kopfschmerzen
  • innere Unruhe
  • Herzstolpern und Extra-Schläge (Extrasystolen)
  • Drücken, Stechen oder Schmerzen in der Brust mit Ausstrahlung in den linken Arm wie bei einem Herzinfarkt
  • Beklemmungsgefühl.
Immer begleiten Angst, Panik, ja Todesangst diese Symptome. Auch schweres Atmen kommt hinzu. Durch das hektische und verstärkte Einatmen kann ein Ungleichgewicht zwischen Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid im Blut entstehen, das zu Krampfanfällen (Tetanie) führt. Nach der Attacke fühlt der Patient sich müde und erschöpft. Häufig leiden Patienten mit einer Herzneurose auch unter Schlafstörungen.

Der Arzt kann kaum etwas feststellen

Die Beschwerden sind für den Herzneurotiker höchst dramatisch, oft ist er überzeugt, dem Tode nahe zu sein. Doch bei der ärztlichen Untersuchung lässt sich objektiv meist nichts Auffälliges feststellen. Die Angst führt allenfalls zu einer etwas beschleunigten Herzfrequenz (Tachykardie). Die Untersuchungsergebnisse beruhigen den Patienten zunächst.

Süchtig nach immer aufwendigeren Untersuchungen

Überhaupt legt sich die Angst in Gegenwart des Arztes meist rasch. Nach einigen Tagen oder Stunden wachsen Zweifel und Angst jedoch erneut. Der Patient glaubt, der Arzt könne etwas übersehen haben. Es entsteht der Wunsch nach immer aufwändigeren Untersuchungen. Die Aufmerksamkeit ist zunehmend auf das eigene Herz gerichtet. Schon ein etwas stärkeres Pochen oder schnellerer Rhythmus kann einen erneuten Angstschub auslösen. Die Angst ihrerseits steigert die Herzfrequenz. Ein Teufelskreis.
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