Eines der Themen, welches derzeit weltweit am meisten diskutiert wird, ist die Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Viele Forschungsinstitute und Unternehmen sind auf der Suche nach einem solchen Mittel, das gegen Covid-19 eingesetzt werden kann. Laut WHO sind derzeit über 175 Impfstoffprojekte gestartet. Dabei zählt Deutschland zu den “Impulsgebern“. Viele verschiedene Unternehmen wie u.a. die Koorperation BioNTech/Pfizer oder das Unternehmen CureVac arbeiten an der Entwicklung eines Impfstoffes.

Trotz allem: Die Frage, wann genau es einen solchen Impfstoff geben wird, lässt sich aktuell nicht seriös beantworten. Allerdings muss man nicht wie vor einigen Jahren von noch ca. 15 Jahren zwischen Virusanalyse und Impfstoffzulassung ausgehen. Mittlerweile lassen Erfahrungswerte mit vorausgegangenen Virusstämmen und neue Technologien ein deutlich beschleunigtes Verfahren zu. So gibt es bereits Firmen, die sich teilweise mit Freiwilligen im Erprobungsstadium befinden bzw. dies in naher Zeit planen. Klar ist aber auch, dass es einen Impfstoff, der einen vollständigen, lebenslangen Schutz ohne Nebenwirkungen verspricht, so nicht geben wird. Wichtig und unabdingbar bleibt jedoch – auch vor dem Hintergrund des kritisch zu sehenden Impfstoffes, der in Russland zugelassen wurde -, bei der Erprobung und Anwendung keine Kompromisse im Hinblick auf Sicherheit der Bevölkerung und ethnische Standards einzugehen. Fahrlässig wäre in diesem Zusammenhang ein “Schnellschuss“, der sich in der Zukunft womöglich als folgenschwerer Irrtum erweisen könnte. Denn am Ende zählt allein das Ergebnis: Nur durch umfangreiche Testverfahren kann sichergestellt werden, eine unzureichende Wirksamkeit und unnötige Risiken (wie starke Nebenwirkungen) zu vermeiden.

Neben der Geschwindigkeit bei Erprobung, Entwicklung und Zulassung wird der Start der Impfungen letztendlich aber auch vom Grad der Produktionskapazitäten abhängen. Viele Unternehmen wollen diese hierfür deutlich ausweiten. Entscheidend wird somit sein, dass möglichst viele Impfstoffe die (strengen) Zulassungskriterien erreichen und erfüllen und im Folgenden in ausreichendem Maße produziert werden können. Es bleibt zu hoffen, dass dies in nicht allzu ferner Zukunft der Fall ist.