Autsch, das hat wehgetan! Eine der besonders unangenehmen Erfahrungen – vor allem im Spätsommer – sind Bienen- und Wespenstiche, welche äußerst schmerzhaft sein können. Mit dem Stich einer Wespe werden dem menschlichen Körper ca. 10 Mikrogramm Gift zugefügt, bei einem Bienenstich sind es bereits mehr als 50 Mikrogramm.

Während sich einige Menschen kaum an den Begleiterscheinungen dieser Stiche stören und lediglich direkt um die Einstichstelle eine Rötung sowie Brennen und Juckreiz auftreten können, zeigen Allergiker zum Teil deutlich ausgeprägte Reaktionen. Das Spektrum reicht hier von einer überschießenden örtlichen Reaktion der Haut bis zum Anschwellen der Atemwege oder einer Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-Systems. In diesen Fällen empfiehlt es sich bei Kenntnis der Allergie immer ein Notfallset bei sich zu tragen, aber auch schon prophylaktisch Maßnahmen zu ergreifen. So sollte auf Barfußgehen bei Wiesen- oder Rasenflächen sowie Picknicken im Freien verzichtet werden. Hektische Bewegungen in Gegenwart von Bienen oder Wespen sind in jedem Fall zu vermeiden. Einfarbige und enganliegende Kleidung ist ebenso hilfreich wie der Verzicht auf Haarsprays oder Parfüms. Insektengitter und geschlossene Fenster am Tag vermeiden zudem lästige “Mitbewohner“. Als besonders gefährlich können sich Stiche bei Kleinkindern erweisen oder wenn der Rachenraum betroffen ist. In solchen Fällen ist möglichst sofort ein Arzt aufzusuchen und durch Trinken von kalten Wasser der betroffene Bereich zu kühlen. Apropos Kühlung: Diese empfiehlt sich auch in leichten Fällen. Hier kann des Weiteren eine Zwiebel oder Zitrone, die auf die betroffene Stelle gepresst wird, oder eine Salbe helfen.

Wenn Sie Fragen zum Thema “Bienen- und Wespenstiche“ haben, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat in der Apotheke zur Seite.